Wissenskulturen
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Arbeitskreis »Wissensgeschichte des Liberalismus«
(Sommersemester 2011)“Es ist schon eigenartig, dass dieselben Leute, die in geschliffenene Worten von politischer Freiheit sprechen und das Recht auf Steuererhebung für ein unveräußerliches Menschenrecht halten, keine Skrupel haben, einen Großteil ihnen ähnlicher Geschöpfe Bedingungen zu unterwerfen, in denen diese nicht nur allen Eigentums, sondern auch fast aller Rechte beraubt sind.” (John Millar, schottischer Aufklärer 1771) Der AK »Wissensgeschichte des Liberalismus« des Vereins »Wissenskulturen e.V.« beschäftigt sich mit den philosophischen Grundlagen, der Herausbildung des freien Welthandels und die Entwicklung Englands zur dominanten Weltmacht im 18. Jahrhundert, die Auseinandersetzungen innerhalb des Liberalismus im Zusammenhang mit der amerikanischen Revolution, über Sklavenhandel und Sklavenhaltung in den USA und den europäischen Kolonien sowie über die Leibeigenschaft…
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Arbeitskreis »Historischer Wandel von Wissenskulturen am Beispiel von Aufklärung, Romantik und Postmoderne«
(Sommersemester 2010)“Die Vernunft hat immer existiert, nur nicht immer in der vernünftigen Form.” (K. Marx, Brief an A. Ruge, 1843) Am Beispiel des Umbruchs von der Aufklärung zur Romantik wird nachgezeichnet, wie sich Diskurskonstellationen verändern und so letztlich zu einer neuen Wissensordnung führen können. Anhand ausgewählter Literaturstellen wird der Wandel in den Diskursen von Philosophie, Epistemologie, Politik und Kunst herausgearbeitet und in eine Beziehung gesetzt zu den Debastten, wie sie im Diskurs um die sogenannte “Postmoderne” geführt werden und zu den aktuellen Veränderungen der gesellschaftlichen Kommunikationsverhältnisse, wie wir sie gegenwärtigen im Zuge der sogenannten “digitalen Revolution” beobachten.
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Arbeitskreis »Wissenskulturen und Geschlechter-
verhältnisse« (Sommersemster 2009)“Der springende Punkt ist nicht, neue Geschlechternormen vorzuschreiben, so als ob man die Verpflichtung hätte, ein Maß, einen Maßstab oder eine Norm für die Beurteilung konkurrierender Genderdarstellungen zu liefern.” (J. Butler: Die Macht der Geschlechternormen, 2009, S. 56) Der AK “Wissenskulturen und Geschlechterverhältnisse” setzt sich mit hegemonialen und kritischen Konzepten von Geschlechterverhältnissen in unterschiedlichen Epochen und Wissenskulturen auseinander. Diese werden in ein Verhältnis gesetzt zu der heutigen Diskussion um ein nicht-identitäres und post-koloniales Verständnis von Gender, in der sowohl die diskursive Konstruktion von Geschlecht in den Vordergrund gehoben wird als auch ihre intersektionale Konstituierung (Gender — Class — Race) zum Tragen kommt.