Forschung

Zentrum für Soziokybernetische Studien

Der Vere­in Wis­senskul­turen betreibt eine eigene Forschungsstelle, die sich auf Fra­gen des Umgangs mit Diver­sität und Kom­plex­ität sozialer Phänomene konzen­tri­ert und dabei einen sys­temisch ver­net­zten und nicht-essen­tial­is­tis­chen Ansatz ver­fol­gt. Die Auf­gaben der Forschungsstelle sind in der Satzung des Vere­ins niedergelegt. Zu ihnen gehören

  • die Durch­führung von Forschungsvorhaben, die an die Forschungsstelle herange­tra­gen wer­den und die dem Vere­in­szweck förder­lich sind, sowie
  • die Unter­stützung des Vere­ins bei der Ver­fol­gung sein­er Zwecke und der damit ver­bun­de­nen Aktiv­itäten.

Um den beson­deren Her­aus­forderun­gen des Betä­ti­gungs­feldes des Vere­ins “Wis­senskul­turen” in sein­er Kom­plex­ität und Dynamik gerecht zu wer­den, spie­len sys­temisch und kyber­netisch ori­en­tierte Ansätze eine her­aus­ra­gende Rolle, was auch im Namen der Forschungsstelle als Zen­trum für Sozioky­ber­netis­che Stu­di­en zum Aus­druck kommt. Sich in der sozial­wis­senschaftlichen Forschung auf sys­temis­ches und kyber­netis­ches Denken zu stützen, heißt, sich auf einige grundle­gende Prinzip­i­en einzu­lassen, in denen nicht nur ein epis­te­mol­o­gis­ch­er Anspruch zum Aus­druck kommt, son­dern in gle­ich­er Weise the­o­retis­che, method­ol­o­gis­che, empirische und auch prak­tisch-gestal­tende Ansprüche. Diese stützen sich nicht zulet­zt auf einen inter­diszi­plinäres Wis­senschaftsver­ständ­nis, das die Nutzung com­put­ergestützter Sys­teme zur Mod­ell­bil­dung und Sim­u­la­tion kom­plex­er sys­temis­ch­er Beziehun­gen ein­schließt (Vgl. auch “Was ist Sozioky­ber­netik?”)

Nähere Infor­ma­tio­nen über unsere Forschungsstelle sind auf der eige­nen Web­site des Zen­trums für Sozioky­ber­netis­che Stu­di­en ver­füg­bar.

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Mitarbeiter

Lau­ra Pae­tau
Email: laura|dot|paetau|ät|fu-berlin|dot|de

laura-paetau

Dipl. Pol. Lau­ra Pae­tau ist Dok­torandin am Inter­na­tionalen Graduiertenkol­leg “Zwis­chen Räu­men” am Lateinameri­ka-Insti­tut der Freien Uni­ver­sität Berlin. Sie studierte Sozial­wis­senschaften an der Hum­boldt Uni­ver­sität Berlin und Poli­tis­che Wis­senschaften an der Freien Uni­ver­sität Berlin. In ihrer Diplo­mar­beit “Fem­i­nis­men und Neue Poli­tis­che Gen­er­a­tion — Wie kon­sti­tu­iert sich fem­i­nis­tis­che, poli­tis­che Prax­is?” unter­suchte sie den aktuellen fem­i­nis­tis­chen Aktivis­mus in Berlin. Ihre gegen­wär­ti­gen Forschungsin­ter­essen richt­en sich auf Fra­gen der Wis­senskul­turen und (sub)kulturellen Artiku­la­tio­nen von Post-Migrant_in­nen.

Lau­ra Pae­tau führte in den let­zten Jahren Lehrver­anstal­tun­gen an der Freien Uni­ver­sität Berlin und der Hum­boldt Uni­ver­sität Berlin durch:

  • ‘Noth­in’ but a G-Thang’? Repräsen­ta­tion­sprak­tiken, Rezep­tion­s­möglichkeit­en und Geschlecht­skon­struk­tio­nen im Rap”. Freie Uni­ver­sität Berlin, John-F.-Kennedy-Institut für Nor­damerikas­tu­di­en, Win­ter-Course 2011/2012. see more …
  • Queens, sis­ter­hood and keepin’ it real: Fem­i­nis­tis­che Inter­ven­tio­nen in pop­uläre Musik”, Freie Uni­ver­sität Berlin, John-F.-Kennedy-Institut für Nor­damerikas­tu­di­en, Win­ter-Course 2010/2011
  • Queens, sis­ter­hood and keepin’ it real: Fem­i­nis­tis­che Inter­ven­tio­nen in pop­uläre Musik”, Freie Uni­ver­sität Berlin, John-F.-Kennedy-Institut für Nor­damerikas­tu­di­en, Som­mer-Semes­ter 2010 (BA Ver­tiefungsmod­ul) see more …
  • Berlin Call­ing”. Hum­boldt-Uni­ver­sität Berlin, Insti­tut für Europäis­che Eth­nolo­gie. Sum­mer-Course 2012
  • Girls make some noise”. Hum­boldt-Uni­ver­sität Berlin, Insti­tut für Europäis­che Eth­nolo­gie, Sum­mer-Course 2011
  • Queens, sis­ter­hood and keepin’ it real: Fem­i­nis­tis­che Inter­ven­tio­nen in pop­uläre Musik”, Hum­boldt-Uni­ver­sität Berlin, Insti­tut für trans­diszi­plinäre Geschlechter­stu­di­en, Win­ter Course 2010/2011

Aus­gewählte Pub­lika­tio­nen von Lau­ra Pae­tau sind unter Lit­er­atur doku­men­tiert.

 

Dominik Pütz
Email: dominikpuetz|ät|hotmail|dot|de

nicki

Dr. Dominik Pütz studierte “Amer­i­can Stud­ies”, Ger­man­is­tik und Neuere und Neueste Geschichte an den Uni­ver­sitäten in Leipzig und Mai­land. In Leipzig wurde ihm 2007 nach Abfas­sung ein­er Mag­is­ter­ar­beit über „Amer­i­can Mod­els of Inte­gra­tion and Social Mobil­i­ty: The Case of His­pan­ics in the U.S. Armed Forces“ der Grad eines “Mag­is­ter Artium” (M.A.) ver­liehen. 2012 pro­movierte er mit ein­er Arbeit über die Entwick­lung des us-amerikanis­chen Flüchtlings­diskurs­es und der Verän­derung der us-amerikanis­chen Poli­tik gegenüber Ver­triebe­nen in der Folge der ter­ror­is­tis­chen Anschläge von 2001. Der Titel sein­er Dis­ser­ta­tion lautet: “Qual­i­fied Wel­come: The Amer­i­can Response to Human Dis­place­ment and the Dis­course on Refugee­hood in the 21st Cen­tu­ry”.

 

JOURNAL OF SOCIOCYBERNETICS

2010 hat der Vere­in WISSENSKULTUREN e.V. über seine Forschungsstelle, dem Zen­trum für Sozioky­ber­netis­che Stu­di­en die Her­aus­gabe des JOURNAL OF SOCIOCYBERNETICS (ISSN: 1607–8667) über­nom­men. Es han­delt sich hier­bei um eine wis­senschaftliche Zeitschrift, die im Auf­trag des Research Com­mi­tee on Socio­cy­ber­net­ics (RC 51) der Inter­na­tion­al Soci­o­log­i­cal Assos­ci­a­tion (ISA) erscheint. Die Zeitschrift entspricht den Prinzip­i­en der OPEN ACCESS INITIATIVE und erlaubt den freien Zugang zu allen Artikeln sobald sie pub­liziert sind. Die ver­gange­gen vier Jahre erschien die Zeitschrift unter der Her­aus­ge­ber­schaft von Michael Pae­tau. Seit Jan­u­ar 2015 leit­et Fabio Gigli­et­to, Pro­fes­sor at the Depart­ment of Com­mu­ni­ca­tion and Human Stud­ies of the Uni­ver­si­ty of Urbino “Car­lo Bo” und Research Fel­low des Cen­ter of Socio­cy­ber­net­ics Stud­ies die Her­aus­gabe des Jour­nals.

Poten­tielle Autoren sind her­zlich ein­ge­laden, Ihre Pub­lika­tionsvorschläge auf der Web­site des Jour­nals of Socio­cy­ber­net­ics einzure­ichen:

http://papiro.unizar.es/ojs/index.php/rc51-jos/information/authors

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