Veranstaltungsreihe Kolumbien (IV): Kolumbien wehrt sich gegen Naturzerstörung (10.10.2013)

Unsere 4. Kolumbien-Veranstaltung befasste sich mit den aktuellen Auseinandersetzungen des Jahres 2013 in dem südamerikanischen Land, vor allem mit dem wachsenden Widerstand gegen die Umweltzerstörung und den Protesten der Landbevölkerung gegen ihre zunehmende Verarmung aufgrund von Billigimporten und Freihandelsabkommen. Diese Auseinandersetzungen haben sich in den letzten Monaten auf mehrere Regionen Kolumbiens ausgedehnt. Unsere Diskussion beyog sich beispielhaft auf die Region Choco, wo die Goldminenausbeutung Boden und Regenwald zerstört und damit auch die Lebensgrundlagen der Afro- und indigenen Bevölkerung bedroht. Als Referenten konnten wir wieder Ulrich Kollwitz und Ursula Holzapfel, von dem „Equipo Misionero Justicia y Paz“ in Quibdo, Dep. Choco, Kolumbien, gewinnen, deren kenntnisreiche und detaillierte Beschreibung der Probleme uns bereits bei den beiden vergangenen Veranstaltungen begeistert hat. Für ihre Arbeit im Departament Chocó waren beide im Jahre 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Informationsstelle Lateinamerika (ILA) und dem Ibero Club Bonn statt. Donnerstag, den 10. Oktober 2013, 19:00 Uhr; Ort: Kapitelsaal der Katholischen Hochschulgemeinde Bonn/Sankt Remigius, Brüdergasse 8, Bonn. Lageplan Sankt Remigius

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Regenwald im Choco: vor und nach dem illegalen Goldabbau

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